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Die unsichtbare Revolution der Pflanzsicherung
- Gängige Pflanzgrößen werden in der Baumschule mit Rundmessern entnommen. Es entsteht ein drehfreudiger Ball mit einem langen Hebel und der Baumkrone als Segel.
- Was lag näher, als dem Baum seine Pfahlwurzel zurück zu geben.
- Der Doppelspieß, die Pfahlwurzel aus Eisen blockiert bei Sturm die Drehung zwischen Ballenkugel und Pflanzloch. Der Ballen muss dabei die Kraft zwischen Stamm und Spiess übertragen. Das ist möglich, weil heute schnell verrottbares Ballentuch und schnell verrostender Draht deren Entfernung erübrigen.
- Die Stoppscheibe begrenzt die Eindringtiefe. Damit wird eine Wurzelverletzung vermieden.
- Der arbofix besteht aus vergänglichem, pflanzenverträglichen Eisen. Das ist bekanntlich für das Blattgrün zuständig.
- Vorteile des arbofix gegenüber allen bisherigen Verankerungen ist die deutliche Zeitersparnis:
Drei Schläge mit dem Hammer genügen, bis der ballenseitige Spieß im zentralen Ring des Ballenkorbes einrastet. Pflanzlochmitte genau sondieren. Ballen je nach Gewicht anheben und senkrecht ablassen oder vor einem Langloch aufrichten. Pflanzloch verfüllen und wässern. Fix und fertig.
Darüber hinaus stört nichts, weder optisch, noch funktional. Denn Bäume müssen zur gesunden Entwicklung von Wurzeln und Stamm, schwingen können. Ein Dreibock behindert das.
Wessolly, L./Rau, S.: Trainig für frisch gepflanzte Bäume, NEUE LANDSCHAFT 6/2003 Wessolly, L.: Prämierte neue Pflanzsicherung arbofix-Härtetest durch Orkan Kyrill, BI GALABAU 1+2 .07 Wessolly, L.: Sicherung bei Baumpflanzungen „PRO BAUM“ 2/2007 Wessolly, L.: 25 Jahre Baumstatik - eine Bilanz, „PROBAUM“ 3/2010 Weiß, H./Clausen, R.: Stabilität einer Linden-Pflanzung „AFZ-DER WALD“ 8/2010.

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